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SGL Group führt Carbon-Wärmespeicher weltweit in den Markt ein

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SGL Group führt Carbon-Wärmespeicher weltweit in den Markt ein

  • Hocheffiziente carbon-basierte Wärmespeicher für industrielle Prozesse
  • Wärmekapazität bis 3 MWh bei einer Leistung von 1MW
  • Modular erweiterbare Komplettlösung

Wiesbaden / Meitingen, 18. Dezember 2012. SGL Group – The Carbon Company – hat ein innovatives Wärmespeicher-System entwickelt und reagiert damit auf die wachsende Nachfrage industrieller Unternehmen nach optimaler Wärme- und Energienutzung. Das System wurde erstmals auf der diesjährigen ACHEMA in Frankfurt vorgestellt und steht nun vor der weltweiten Markteinführung. Ein Modul kann bis 3MWh Wärmeenergie speichern – das ist ungefähr die Energiemenge, die ein Privathaushalt mit zwei Personen pro Jahr verbraucht – und erreicht eine Lade- und Entladeleistung von 1MW. Mit dem SGL-System kann Prozesswärme auf einem Temperaturniveau von 100 - 350 °C gespeichert werden und zu einem späteren Zeitpunkt wieder verwendet werden. Der Wärmerückgewinnungsgrad liegt dabei üblicherweise bei über 90 %. Das System eignet sich in erster Linie für diskontinuierliche Prozesse: je mehr Lade- und Entladezyklen pro Tag, desto effizienter das System.

Frank Wittchen, Leiter Geschäftsbereich Process Technology der SGL Group: „Der wesentliche Vorteil unserer neuen Wärmespeichertechnologie sind die sehr schnellen Lade- und Entladezeiten, die bis zu 12 Zyklen pro Tag erlauben. Carbon macht auch hier den Unterschied und ermöglicht deutlich höhere Energieausbeuten und somit Kosteneinsparungen für unsere Kunden. Wir sehen die Kern-Anwendungen in der Prozessindustrie, in solarthermischen Kraftwerken und Heizkraftwerken".

Die Speicherung der Wärmenergie erfolgt durch sogenannte Phase-Change-Materials (PCM). Das sind Salze, die an ihrem Schmelzpunkt große Mengen Wärme aufnehmen bzw. abgeben können, ohne dabei ihre Temperatur zu verändern. Eine spezielle Carbon-Struktur in der Batterie stellt dabei sicher, dass die Wärmeübertragung bis zu 100mal schneller erfolgt als beim reinen PCM-Material.

Der Geschäftsbereich Process Technology (PT) erzielt heute bereits über 60 % des Umsatzes mit Produkten und Systemen, die zur CO2-Reduktion und damit zu einer nachhaltigen Produktion in der chemischen und in anderen Industrien beitragen können.

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