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SGL Group unter den ersten Nutzern der neue Forschungs-Produktionslinie für Lithium-Ionen-Zellen in Ulm

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SGL Group unter den ersten Nutzern der neue Forschungs-Produktionslinie für Lithium-Ionen-Zellen in Ulm

Unterzeichnung Vereinbarung-Foto KLiB
  • Mitgliedsunternehmen des Kompetenznetzwerkes Lithium-Ionen-Batterien vereinbarten gemeinsame Nutzung ab 2015

Wiesbaden/ Ulm, 31. Mai 2013. Die SGL Group - The Carbon Company – wird im Rahmen des „Kompetenznetzwerkes Lithium-Ionen-Batterien“ mit weiteren Mitgliedsunternehmen an einer neuen Entwicklungsanlage für Lithium-Ionen-Batterien forschen, die am Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) Ulm errichtet wird. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Unternehmen, darunter BMW, Daimler AG, Elring Klinger, Manz AG und Rockwood Lithium anlässlich der Grundsteinlegung am 29. Mai in Ulm.

Dr. Gerd Wingefeld, Vorstandsmitglied der SGL Group: „Als einer der führenden Produzenten von Graphit-Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien im Consumer-Segment arbeiten wir bereits seit einigen Jahren intensiv an der Weiterentwicklung unserer Materialien für automobile Anwendungen. Kooperationen mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette gehören zu den Schlüsselelementen unserer Entwicklungsstrategie. Die neue Forschungsanlage am ZSW bietet optimale Bedingungen, um in gemeinsamen Projekten Werkstoffe und Prozesse system- und anwendungsorientiert weiterzuentwickeln.“

Ab 2015 sollen an der Produktionslinie Prozesse und neue Materialien zur Fertigung großer prismatischer Lithium-Ionen-Zellen für die Elektromobilität und zur Speicherung von Strom aus Photovoltaikanlagen erforscht werden. Die Anlage erlaubt erstmalig auch Untersuchungen zu den Einflussfaktoren, die die Herstellungskosten von Batterien in einem Produktionsprozess reduzieren.

Initiator des Anlagenprojektes ist das „Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien“ (KLiB). Dr. Hubert Jäger, KLiB-Vorsitzender und Leiter der Konzernforschung der SGL Group: “Die Forschungsproduktionslinie wird einen wesentlichen Aspekt in der vorwettbewerblichen Entwicklung abdecken - die Prozessoptimierung für die Zellfertigung. Gemeinsam wollen wir hier das Know-How aufbauen, um in Deutschland international wettbewerbsfähige Lithium-Ionen-Batterien herstellen zu können.“

Die Forschungsproduktionslinie wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden Württemberg gefördert. Mit der Anlage am ZSW wird auch eine zentrale Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) erfüllt. Die Mitglieder der NPE, ein Zusammenschluss aus Industrie, Wissenschaft und Politik, empfahlen der Bundesregierung den Aufbau von Forschungsproduktionslinien, die von allen Unternehmen gemeinsam genutzt werden können.

 

Über das Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen Batterien (KLiB)
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland in der Schlüsseltechnologie Lithium-Ionen zu stärken, haben sich im Jahr 2010 Industrieunternehmen und anwendungsnahe Forschungsinstitute zum Industrieverbund „Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen Batterien“ (KLiB) zusammengeschlossen.
Ziel ist es, die Kompetenzen aus der forschenden und produzierenden Industrie, Großunternehmen genauso wie mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und dem Handwerk zu bündeln, um im vorwettbewerblichen Umfeld den Hightech- und Produktionsstandort Deutschland zu stärken und zum Leitanbieter von Batterien zu entwickeln. Der Verbund ist in mehrere Arbeitsgruppen untergliedert, zu deren Themen Referenzzellen, Prüfprozeduren, Zellfertigung, produktionsnahe Messtechnik sowie Batteriesicherheit gehören. Zu den Mitgliedern gehören unterschiedliche Akteure der gesamten Wertschöpfungskette von den Batteriematerialien- und Komponentenherstellern über Unternehmen aus den Bereichen Produktionstechnologie und Automatisierung bis hin zur Zell- und Batteriefertigung. Ebenso engagieren sich Automobilhersteller im Verbund.

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