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SGL Group schließt rechtliche Verselbständigung des Geschäftsbereichs Performance Products ab

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SGL Group schließt rechtliche Verselbständigung des Geschäftsbereichs Performance Products ab

Wiesbaden, 02. Juni 2016. Die SGL Group hat die im Juli 2015 beschlossene rechtliche Verselbständigung ihres Geschäftsbereichs Performance Products (PP) erfolgreich vollzogen. Damit hat das Unternehmen den Prozess schneller als geplant umgesetzt. Ursprünglich war vorgesehen, den Bereich bis spätestens Ende 2016 rechtlich zu verselbständigen.

„Der heutige Tag markiert einen wichtigen Schritt bei unserer strategischen Neuausrichtung. Die rechtliche Verselbständigung unseres Bereichs Performance Products innerhalb der SGL Group haben wir deutlich früher als geplant vollzogen. Damit haben wir die Voraussetzung geschaffen, konkreter in die Prüfung strategischer Optionen einzusteigen“, so Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Group.

Mit dem Schritt trägt die SGL Group vor allem den veränderten Rahmenbedingungen im Markt für Graphitelektroden Rechnung. Angesichts der Überkapazitäten in der Stahlbranche steht dieser erheblich unter Preisdruck. Mit der rechtlichen Verselbständigung schafft die SGL Group die erforderliche Grundlage, an einer potentiellen Konsolidierung im Markt teilzunehmen.

Darüber hinaus passt das Unternehmen das Geschäftsmodell und die Kapazitäten von PP an die veränderten Marktbedingungen an. Insgesamt wird die SGL Group damit mittelfristig weitere Kosteneinsparungen von knapp 30 Millionen Euro jährlich erreichen. „In dem jetzigen Marktumfeld zählt nur Kostenführerschaft. Da Graphitelektroden für das Recycling von Stahlschrott jedoch unersetzlich sind, verfügt der Bereich über gute Zukunftsperspektiven. Mit unserer starken Marktposition, modernsten Werken in allen wichtigen Regionen der Welt und dem angepassten Geschäftsmodell ist der Bereich Performance Products ein sehr attraktives Investment“, so Dr. Jürgen Köhler.

Eckpunkt der strategischen Neuausrichtung, die die SGL Group im vergangenen Jahr angestoßen hat, ist die Konzentration auf die beiden Geschäftsbereiche Composites – Fibers & Materials (CFM) und Graphite Materials & Systems (GMS). Hier plant das Unternehmen, seine Umsätze bis zum Jahr 2020 um mehr als 50 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro auszubauen. Wachstumstreiber sind die Hochleistungswerkstoffe auf Basis von Carbon und Graphit, die die Entwicklungen in Megatrends Mobilität, Energieversorgung und Digitalisierung fördern.


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