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SGL Group bestätigt Konzern-EBIT-Prognose für 2015 – Ertragsaussichten für das Graphitelektrodengeschäft verschlechtern sich

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SGL Group bestätigt Konzern-EBIT-Prognose für 2015 – Ertragsaussichten für das Graphitelektrodengeschäft verschlechtern sich

Entwicklung in den ersten neun Monaten 2015:

  • Höheres EBIT vor Sondereinflüssen von 29 Mio. € bei stabilem Umsatz (988 Mio. €)
  • Einsparungen aus SGL2015 erreichen 34 Mio. € in der Berichtsperiode und 191 Mio. € seit Beginn des Programms
  • Ausblick auf das Konzern-EBIT für das Gesamtjahr 2015 bestätigt
  • Erneuter Preisdruck reduziert Ergebniserwartungen im Graphitelektrodengeschäft
  • Beschleunigung der rechtlichen Verselbstständigung des Geschäftsbereichs PP und Prüfung weiterer Maßnahmen

Wiesbaden, 5. November 2015. Die im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Konzerns vollzogenen Maßnahmen im Rahmen von SGL2015 zeigten auch nach neun Monaten bei der SGL Group – The Carbon Company – deutlich positive Effekte. Die Kosteneinsparungen aus SGL2015 beliefen sich nach neun Monaten auf insgesamt 34 Mio.?€ und erreichten somit einen Wert von 191 Mio. € seit Beginn des Programms Mitte 2013. Dies machte sich trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen im Kerngeschäft mit Graphitelektroden besonders im Segment Performance Products (PP) bemerkbar. Zudem wies Carbon Fibers & Materials (CFM) nach drei Quartalen ein signifikant positives EBIT vor Sondereinflüssen von 8,4 Mio. € (9M/2014: minus 18,1 Mio. €) aus. Entsprechend erhöhte sich das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen signifikant auf 29,0 Mio. € (9M/2014: 3,0 Mio. €). Die EBIT-Marge stieg von 0,3 % auf 2,9 %. Der Konzernumsatz lag mit 988,3 Mio. € (9M/2014: 987,5 Mio. €) in etwa auf dem Niveau der Vergleichsperiode (währungsbereinigt minus 7 %). Dabei wurde die positive Umsatzentwicklung bei CFM durch den Umsatzrückgang im Segment PP kompensiert.

Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Group: „In den ersten neun Monaten haben wir deutlich positive Effekte aus unserem Kosteneinsparprogramm 2015 realisiert. Zudem ist der Ergebnisturnaround bei CFM gelungen. Dagegen verschlechtert sich die Situation in unserem Graphitelektrodengeschäft aufgrund der anhaltenden globalen Stahlkrise zunehmend. Diese Entwicklungen unterstreichen, dass wir die im Juli bekanntgegebene beschleunigte Wachstumsstrategie für die Geschäftsbereiche GMS und CFM sowie die rechtliche Verselbstständigung des Geschäftsbereichs PP mit Nachdruck forcieren müssen.“

Die Sondereinflüsse nahmen auf minus 7,9 Mio. € (9M/2014: minus 24,4 Mio. €) ab. Entsprechend lag das Konzern-EBIT nach Sondereinflüssen bei 21,1 Mio.? € (9M/2014: minus 21,4 Mio. €). Aufgrund von positiven Einmaleffekten in der Vorjahresperiode sank das Finanzergebnis auf minus 40,9 Mio. € (9M/2014: minus 31,9 Mio. €).

Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern wurde um 67 % von minus 56,7 Mio. € auf minus 18,5 Mio. € und das Ergebnis nach Steuern von minus 65,6 Mio. € auf minus 26,4 Mio. € verbessert.

Die Erträge und Aufwendungen des Geschäftsbereichs Aerostructures (HITCO) sind gesondert als nicht fortgeführte Aktivitäten ausgewiesen. Eine im Juli 2015 abgeschlossene Vereinbarung zum Verkauf von HITCOs Geschäft mit Flugzeugstrukturbauteilen und der dort festgelegte negative Verkaufspreis hat die SGL Group dazu veranlasst, die Vermögenswerte dieses Geschäfts einer Werthaltigkeitsprüfung zu unterziehen und zum 30. Juni 2015 eine Buchwertanpassung an den erwarteten Netto-Veräußerungserlös vorzunehmen. Daher enthält das Ergebnis aus diesen Aktivitäten in der Berichtsperiode Sonderabschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten in Höhe von insgesamt 53,2 Mio. €. Einschließlich der laufenden Verluste von HITCO ergibt sich insgesamt ein Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten von minus 77,6 Mio. € im Dreivierteljahr 2015 (9M/2014: minus 24,9 Mio. €). Aufgrund einer Fristverlängerung der zuständigen US-Behörde von bis zu 45 Tagen kann sich das Closing der Transaktion bis Mitte Dezember verschieben.

Abzüglich Ertragssteuern sowie der nicht beherrschenden Anteile verringerte sich das Konzernergebnis der SGL Group daher auf minus 105,6 Mio. € (9M/2014: minus 91,5 Mio. €).

Nicht fortgeführte Aktivitäten prägen Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme nahm zum 30. September 2015 um 6 % auf 2.036,1 Mio. € (31. Dezember 2014: 2.170,3 Mio. €) ab. Im September 2015 wurde eine neue Wandelanleihe mit einem Nominalbetrag von 167,0 Mio. € und einer Laufzeit bis September 2020 begeben, deren Erlös für die Refinanzierung des zu diesem Zeitpunkt noch ausstehenden Nominalbetrags der Wandelanleihe 2009/2016 sowie für allgemeine Geschäftszwecke verwendet wurde. Das Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens lag bei 460,0 Mio. € (31. Dezember 2014: 567,6 Mio. €). Die Verringerung ist zurückzuführen auf das negative Konzernergebnis, welches durch Verluste aus nicht fortgeführten Aktivitäten sowie negative Fremdwährungseffekte belastet war. Gegenläufige Effekte ergaben sich im Wesentlichen aus der IFRS-Eigenkapitalkomponente der neuen Wandelanleihe sowie der Anpassung der Rechnungszinssätze für Pensionsrückstellungen an das höhere Zinsumfeld. Insgesamt sank die Eigenkapitalquote von 26,2 % auf 22,6 %. Erwartungsgemäß erhöhten sich die Nettofinanzschulden der SGL Group von 389,9 Mio. € auf 519,7 Mio. €. Ursächlich hierfür waren die Erhöhung der Finanzschulden bei der SGL ACF sowie die Verringerung der liquiden Mittel. Der Free Cashflow aus fortgeführten Tätigkeiten verbesserte sich in der Berichtsperiode auf minus 86,6 Mio. € (9M/2014: minus 99,5 Mio. €). Wie avisiert konnte im dritten Quartal 2015 ein leicht positiver Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten erreicht werden.

Segmentberichterstattung

Performance Products (PP): Ergebnis trotz schwierigen Umfelds deutlich verbessert

Wie schon in den Vorquartalen belastet die anhaltend hohe exportorientierte chinesische Überproduktion im Stahlsektor die Elektrostahlherstellung und sorgt für eine schwache Nachfrage nach Graphitelektroden. Darüber hinaus gaben die Preise für Graphitelektroden nach, verstärkt durch ölpreisbedingt niedrigere Rohstoffkosten. Positiv entwickelte sich das Geschäft mit Kathoden, das nach wie vor von einer hohen Auslastung profitiert. Jedoch konnten die höheren Umsätze im Kathodengeschäft sowie positive Währungseffekte von 7 % die schwächere Entwicklung im Elektrodengeschäft nur teilweise kompensieren. Entsprechend sank der Umsatz bei Performance Products im Dreivierteljahr 2015 um 5 % auf 406,3 Mio. € (9M/2014: 428,8 Mio. €). Aufgrund von Entlastungen auf der Kostenseite als Folge der beschriebenen Rohstoffpreisentwicklung und durch SGL2015 hat sich das EBIT vor Sondereinflüssen deutlich auf 23,9 Mio. € (9M/2014: 16,2 Mio. €) verbessert. Die EBIT-Marge lag bei 5,9 % (9M/2014: 3,8 %). Die Einsparungen aus SGL2015 beliefen sich auf 17,1 Mio. € (davon 6,3 Mio. € aus SGL Excellence). In der Berichtsperiode fielen Sondereinflüsse von minus 5,6 Mio. € (9M/2014: minus 6,5 Mio. €) an, die sich hauptsächlich auf die Einstellung der Graphitelektrodenproduktion in Narni beziehen. Somit lag das EBIT nach Sondereinflüssen bei 18,3 Mio. € (9M/2014: 9,7 Mio. €).

Graphite Materials & Systems (GMS): Umsatz holt im Berichtsquartal etwas auf

Der Umsatz bei Graphite Materials & Systems ist mit 340,1 Mio. € nahezu stabil geblieben (9M/2014: 338,0 Mio. €); währungsbereinigt ging er um 6 % zurück. Hauptursache für den Rückgang ist ein projektbezogener Großauftrag aus der Elektronikindustrie in der Vorjahresperiode. Im Process Technology Geschäft hat sich das Geschäft nach einem schwächeren Start in der ersten Jahreshälfte im dritten Quartal deutlich belebt. Weiter positiv entwickelte sich die Nachfrage nach Anodenmaterial für die Lithium-Ionen-Batterieindustrie. Erwartungsgemäß führte die niedrigere Auslastung der Produktionsanlagen, vor allem bedingt durch den Wegfall des Großauftrags aus dem Vorjahr, zu einem rückläufigen Ergebnis, das durch positive Währungseffekte, Einmalerträge aus einem Grundstücksverkauf sowie Kompensationsleistungen aus einem Versicherungsfall zum Teil aufgefangen wurde. Dennoch reduzierte sich das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen auf 27,2 Mio. € (9M/2014: 37,2 Mio. €). Die EBIT-Marge lag bei 8,0 % (9M/2014: 11,0 %). Die Kosteneinsparungen aus SGL2015 beliefen sich auf 9,4 Mio. €, davon 5,9 Mio. € aus SGL Excellence. In der Berichtsperiode sind bei GMS Sondereinflüsse in Verbindung mit SGL2015 von minus 0,9 Mio. € angefallen. Somit beläuft sich das EBIT nach Sondereinflüssen auf 26,3 Mio. € (9M/2014: 36,5 Mio. €).

Carbon Fibers & Materials (CFM): Deutlicher Turnaround in die Gewinnzone

Der Umsatz bei Carbon Fibers & Materials stieg um 10 % auf 235,4 Mio. € (9M/2014: 213,5 Mio. €, währungsbereinigt 4 %). Ursächlich hierfür waren höhere Umsätze im Gemeinschaftsunternehmen mit der BMW Group, SGL ACF, sowie eine steigende Nachfrage bei Carbon Fibers & Composite Materials (CF/CM). Das EBIT vor Sondereinflüssen verbesserte sich signifikant von minus 18,1 Mio. € auf plus 8,4 Mio. €. Dies führte zu einer EBIT-Marge von 3,6 % (9M/2014: minus 8,5 %). Hierzu haben sowohl CF/CM als auch SGL ACF beigetragen, letztere vor allem aufgrund erwartungsgemäß niedrigerer Anlaufkosten und höherer Produktivität. Die Kosteneinsparungen aus SGL2015 beliefen sich auf 3,2 Mio. €, davon stammten 1,4 Mio. € aus der SGL Excellence Initiative. In Verbindung mit SGL2015 sind in den ersten drei Quartalen bei CFM Sondereinflüsse in Höhe von minus 0,3 Mio. € angefallen (9M/2014: minus 0,4 Mio. €). Das EBIT nach Sondereinflüssen beläuft sich daher auf 8,1 Mio. € (9M/2014: minus 18,5 Mio. €).

Der nicht im konsolidierten Konzernumsatz der SGL Group enthaltene Umsatz der At-Equity bilanzierten Beteiligungen stieg im Berichtszeitraum um 17 % auf 183,7 Mio. € (9M/2014: 157,1 Mio. €, jeweils 100 % der Werte der Gesellschaften). Auch das Ergebnis dieser Beteiligungen hat sich deutlich auf 1,3 Mio. € (9M/2014: minus 3,4 Mio. €) verbessert. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Brembo SGL und Benteler SGL.

T&I and Corporate: Ergebnis durch Kosteneinsparungen verbessert

Mit minus 30,5 Mio. € verbesserte sich das EBIT vor Sondereinflüssen bei T&I and Corporate gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode (9M/2014: minus 32,3 Mio. €) als Folge der Ersparnisse aus SGL2015 (4,3 Mio. € vor allem aus Personalmaßnahmen sowie niedrigeren Reisekosten). In der Berichtsperiode sind bei T&I and Corporate Sondereinflüsse in Höhe von minus 1,1 Mio. € angefallen (9M/2014: minus 16,8 Mio. €). Damit beläuft sich das EBIT nach Sondereinflüssen auf minus 31,6 Mio. € (9M/2014: minus 49,1 Mio. €).

Konzernergebnisprognose für das Gesamtjahr 2015 bestätigt

Auf Grundlage dieser Entwicklungen bestätigt die SGL Group die im März 2015 veröffentlichte Konzernergebnisprognose für 2015. So soll der Konzernumsatz 2015 gegenüber dem Vorjahr in etwa stabil bleiben. Das Konzern-EBITDA und das Konzern-EBIT (beide vor Sondereinflüssen) werden sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern, da das schwächere Ergebnis im Berichtssegment Performance Products durch die bessere Ertragslage im Berichtssegment Carbon Fibers & Materials und bei T&I and Corporate kompensiert werden sollte.

Insgesamt wird im Schlussquartal dieses Jahres mit einem Konzern-EBIT auf Breakeven-Niveau gerechnet, da sich das Ergebnis im Berichtssegment Performance Products voraussichtlich deutlich abschwächen wird.

Damit werden bei PP für 2015 nun aufgrund der erneuten Schwäche im Graphitelektrodengeschäft insgesamt ein leicht rückläufiger Umsatz und ein EBIT vor Sondereinflüssen leicht unter Vorjahresniveau erwartet. GMS rechnet im Gesamtjahr unverändert mit einem stabilen Umsatz und beim EBIT mit einem Rückgang im mittleren bis hohen einstelligen Euro-Millionenbereich im Vergleich zu 2014. Bei CFM sollten die Umsätze in 2015 leicht gegenüber dem Vorjahr zulegen, während das EBIT deutlich von der guten Entwicklung bei SGL ACF und von steigender Nachfrage nach Verbundwerkstoffen sowie in kleinerem Umfang auch aus der Windindustrie profitiert.

Mit höchster Priorität wird SGL2015 vorangetrieben. Seit Beginn des Programms im Sommer 2013 konnten bereits kumulierte Einsparungen von 191 Mio. €, und damit mehr als ursprünglich erwartet, erzielt werden. Entsprechend war das Gesamteinsparziel von anfänglich 150 Mio. € in zwei Schritten auf 240 Mio. € erhöht worden. Dementsprechend dürften im Jahr 2015 erneut Einsparungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich erzielbar sein. Im Zusammenhang mit SGL2015 werden 2015 wieder Restrukturierungsaufwendungen anfallen, allerdings mit einem deutlich geringeren Volumen als im Jahr 2014. Zusammen mit Optimierungsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit der am 7. Juli 2015 beschlossenen strategischen Weiterentwicklung stehen, sind insgesamt Restrukturierungsaufwendungen im niedrigen zweistelligen Euro-Millionenbereich geplant.

Am 3. November 2015 hat die SGL Group über eine erneute Verschlechterung der Graphitelektrodenmärkte berichtet. Diese Entwicklung bestätigt die Strategie des Unternehmens, den Geschäftsbereich PP rechtlich innerhalb der SGL Group zu verselbstständigen, wie am 7. Juli 2015 mitgeteilt. Gleichzeitig werden weitere Standortoptimierungs- und Kapazitätskürzungsmaßnahmen einschließlich möglicher Standortschließungen sowie ein weiterer Stellenabbau im Rahmen der Umstellung des Geschäftsmodells geprüft. Diese Maßnahmen könnten in 2015 zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen im mittleren bis hohen zweistelligen Euro-Millionenbereich erfordern, die größtenteils jedoch nicht zahlungswirksam sein sollten. Zusätzlich wird die SGL Group auch den Prozess beschleu¬nigen, die strategischen Optionen für PP zu definieren und umzusetzen.

Analog zum Vorjahr werden 2015 restrukturierungsbedingte Auszahlungen in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags erwartet, da die in 2013 und 2014 ergriffenen Maßnahmen erst mit einer Zeitverzögerung zahlungswirksam werden. Vor dem Hintergrund einer Einigung bei steuerlichen Risiken aus Betriebsprüfungen wurden wie angekündigt im Oktober 2015 etwa 35 Mio. € ausgezahlt. Diese Auszahlungen sowie die noch im ersten Halbjahr 2015 hohen Investitionen für den Kapazitätsausbau des Gemeinschaftsunternehmens mit der BMW Group werden den Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten 2015 weiter belasten. Der überwiegende Teil dieser Entwicklung fand bereits im ersten Halbjahr 2015 statt. Nach einem leicht positiven Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten im dritten Quartal 2015 wird auch für das Schlussquartal ein leicht positiver Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten vor der oben erwähnten Steuernachzahlung prognostiziert. Insgesamt werden damit die Nettofinanzschulden zum Jahresende 2015 deutlich höher liegen als zum Jahresende 2014.

Eine Vielzahl langfristiger Expansionsprojekte in den etablierten Geschäftsbereichen ist im Wesentlichen abgeschlossen oder befindet sich am Ende der Investitionsphase. Darüber hinaus wird das Unternehmen angesichts der schwachen Ertragslage die Ausgaben weiter begrenzen. Dementsprechend werden für das Jahr 2015 deutlich niedrigere Investitionen in Sachanlagen als im Vorjahr anfallen, die erstmals seit vielen Jahren unter der Höhe der Abschreibungen liegen werden.

Der Bericht über die ersten neun Monate des Jahres 2015 sowie weitere Informationen zur SGL Group sind unter www.sglgroup.com sowie im Newsroom der SGL Group unter www.sglgroup.com/presse zu finden.


Wichtige Kennzahlen derSGL Group
(in Mio. €)

 Dreivierteljahr 2015Dreivierteljahr 2014Veränderung
Umsatz988,3987,50,1 %
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen95,963,152,0 %
Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 29,03,0>100,0 %
Umsatzrendite (EBIT Marge) 1)2,9 %0,3 %-
Kapitalrendite (Roce EBITDA)2)8,0 %4,7 %-
Betriebsergebnis21,1-21,4>100,0 %
Ergibnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (HITCO)-77,6-24,9>-100,0 %
Konzernergebnis der Anteilseigner des Mutterunternehmens-105,6-91,5-15,4 %
Ergebnis je Aktie - unverwässert und verwässert (in €)3)-1,15-1,2910,9 %
Ergebnis je Aktie - fortgeführte Aktivitäten, unverwässert und verwässert (in €)3)-0,31-0,9467,0 %
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen-48,5-93,7-48,0 %
Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten-86,6-99,513,4 %

 30. Sep. 201531. Dezember 2014Veränderung
Bilanzsumme2.036,12.170,3-6,2 %
Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens460,0567,6-19,0 %
Nettofinanzschulden519,7389,933,3 %
Verschuldungsgrad (Gearing)4)1,130,69-
Eigenkapitalquote5)22,6 %26,2 %-
Mitarbeiter6)6.1166.342-3,6 %

1) EBIT vor Sondereinflüssen zu Umsatz
2) EBITDA der letzen zwölf Monate vor Sondereinflüssen zu durchschnittlich gebundenem Kapital (Summe aus Geschäftswert, sonstigen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Nettoumlaufvermögen)
3) Bezogen auf eine durchschnittliche Zahl von 91,6 Mio. Aktien
4) Nettofinanzschulden zu Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens
5) Eigenkapital der Anteilseigner zu Bilanzsumme
6) Davon fortgeführte Aktivitäten 5.637 (31.12.2014: 5.859)


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